Kolumne

 

Es roch immer noch gleich im Terminal der General Aviation von Ibiza: Nach feuchtem Mörtel.

Das letzte Mal war er in Freddy Turnbills angejahr­ter Hawker Beechcraft hier gelandet, einer gemüt­lichen, immer etwas muffigen Turboprop-Maschine, mit der ihn sein alter Schulfreund hatte abholen lassen.

Er kannte Freddy aus der Zeit der Charterhouse School und hatte ihn seither nie mehr ganz aus den Augen verloren. Sein Vater, George Turnbill, war ein Ibiza-Pionier gewesen. Er hatte in den sechziger Jahren auf einem bewaldeten Hügel eine große Finca gekauft und ein paar umliegende Hügel dazu. Freddy, der einzige Erbe, hatte das Anwesen geerbt und verbrachte dort einen Teil des Sommers. Den Rest des Jahres verteilte er auf die anderen Liegenschaften der internationalen Sammlung seines Vaters.

Ein alter Mann fuhr einen Gepäckwagen mit Allmens Koffern heran und lud sie auf das Förder­band der Zollkontrolle, die nach dem Zufallsprinzip das Gepäck von Privatjet Passagieren kon­trol­lierte. Es waren viele Stücke. Allmen hatte zwar nur das Nö­tig­ste eingepackt, aber Allmen hatte nun einmal mehr nötig als andere Leute.

 

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