Kolumne

 

Für einen wie Geri ist nach einer längeren Landesabwesenheit vor allem der Sprachwandel eine Herausforderung. Oder wie Robi Meili sich ausdrücken würde: die verbale und nonverbale Kommunikation. Nichts ist entlarvender als einen veralteten Ausdruck zu verwenden, es sei denn, er ist so alt, dass er wie eine Neuerfindung rüberkommt. Aber ob das funktioniert, hängt sehr davon ab, von wem er kommt. Bei Geri eher nicht.

Die Schwierigkeit mit der Kommunikations-Aktualisierung liegt an Geris Mangel an Sparingpartnern. Er kann ja schlecht mit Susi Schläfli, Robi Meili, Freddy Gut, Carl Schnell oder Peter und Rita trainieren. Dabei würde er sich leicht ein blaues Auge holen. Und mit Hanspeter, seinem etwas vereinsamten arbeitslosen Airbnb-Vermieter, geht das auch nicht. Er spricht inzwischen wie Geri, seiner kommunikativen Inspirationsquelle.

Und der spricht genau wie vor seiner Auswanderung. Allerdings mit dem Kolorit der vorwiegend amerikanischen Kundschaft von Aira’s Marina. Voller f*ck.

Um ein Haar hätte Geri Weibel das Wort in der Runde getestet. Doch gerade noch rechtzeitig ist er auf Carl Schnells Schreibweise des Namens des amerikanischen Präsidenten gestoßen: Tr*mp.

 

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