Kolumne

 

Das Erste, was Geri korrigieren muss, seit er wieder mit Susi Schläfli, Freddy Gut, Carl Schnell, Robi Meili und Rita und Peter rumhängt, ist sein Styling. Denn er ist natürlich total falsch angezogen.
Woran er das sieht? An Freddy Gut, der Modeautorität der Clique. Richtig gestylt war in dieser Gruppe schon immer nur, wer sich ungefähr so wie Freddy kleidet.
Geri jedoch kleidet sich notgedrungenermaßen anders. Er trägt zum Teil die wenigen Sachen, die er aus der Karibik  zu­rückgebracht hat, und zum Teil die, die er vor seiner Abreise auf dem Dachboden von Tante Claire eingelagert hatte. Zu weite Hosen, zu monochrome Hemden, zu eng ge­schnittene Jacketts, zu lederne Schuhe.
Freddys Hosen, zum Beispiel, sind hauteng. So mussten die Jeans gesessen haben, die sein Vater in seiner Ju­gend getragen hatte. Die hätte er, hatte er immer er­zählt, ladenneu angezogen und sich damit in die Bade­wanne gelegt und sie dann am Körper trocknen lassen.
Ein erster Rundgang durch die einschlägigen Geschäfte ergibt, dass solche Hosen Skinny Trousers heißen und leicht zu bekommen sind. Das Problem ist nicht die Er­hältlichkeit, das Problem ist der Preis.

 

Mit dem digitalen Inhalt dieser Website verhält es sich wie mit dem gedruckten eines Buches: Er ist nicht umsonst. Man kann ihn und alle anderen Kolumnen und Geschichten und Audios und Videos und Bilder und Überraschungen, die man in dieser Website lesen, hören, sehen und erleben kann, abonnieren für nur sechs Franken im Monat. Wenn man sich für das Jahresabo entscheidet, bekommt man sogar noch zwei Monate geschenkt.
Ich will abonnieren Ich bin abonniert

Kontext-Aktionen