Kolumne

 

Das Ele­gan­te­ste am Gärt­ner­haus ist die Tür. Sie ist nicht ori­gi­nal, Allmen hat sie, als er das Häus­chen in bes­seren Ta­gen reno­vieren ließ, durch die eines Ab­bruch­hauses er­set­zen las­sen. Sie bil­det be­wusst einen krass­en Ge­gen­satz zum be­schei­den­en In­ne­ren des Häu­schens. Das heißt, sie ist ein we­nig hoch­ge­stapelt.

  • Aber das ist ein Begriff, mit dem Allmen nichts anfangen kann. Er rich­tet sich stets nach der höch­sten Stelle des Sta­pels. Alles, was da­runter liegt, ist tem­porär. Darum ist die­se Tür des Gärtner­häus­chens nicht hochgestapelt.
  • Für Allmen ist sie le­dig­lich die sti­li­sti­sche Ziel­vor­gabe für das zu­künf­ti­ge übri­ge Häus­chen.

 

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