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Die Einladung

„Sag mal, Ge­ri, bist du’s wirk­lich?“

Es pas­siert Ge­ri Wei­bel nicht oft, dass er von je­man­dem an­ge­spro­chen wird, den er nicht kennt. Er kann froh sein, wenn ihn die an­spre­chen, die er kennt. Meis­tens ist er es, der an­spricht. Und es ist nicht ein­mal sel­ten, dass die, die er an­spricht, kein Zei­chen des Wie­der­erken­nens zei­gen.

Aber der, der ihn dies­mal an­spricht, scheint ihn tat­säch­lich zu ken­nen. Und Ge­ri kommt er eben­falls be­kannt vor.

Er ver­sucht, sich den rot­blon­den Bart weg­zu­den­ken und sich die rot­blon­den Haa­re et­was vol­ler vor­zu­stel­len.

Und jetzt er­kennt er ihn wie­der: Ke­vin Stro­bel!

Be­vor Ge­ri den Gruß er­wi­dert, schaut er rasch um sich, um si­cher­zu­ge­hen, dass ihn nie­mand be­ob­ach­tet. Denn Ke­vin Stro­bel wie­der­erken­nen be­deu­tet: Zu­ge­ben, dass man Ke­vin Stro­bel einst kann­te. Und das ist nicht zu emp­feh­len. Ke­vin Stro­bel kennt man nicht und hat man nie ge­kannt. (Fort­set­zung mit Abon­ne­ment…)