Die Gewaltfrage

Ganz tief in Ge­ri drin schlum­mert ein Le­der­na­cken, der al­les nie­der­ma­chen wür­de, was sich ihm in den Weg stellt, wenn er ihn lies­se. Ge­ri kennt ihn seit dem Sandkastenalter.

Er sass ver­tieft vor ei­ner sau­ber aus­ge­rich­te­ten Rei­he Sand-Gu­gel­höp­fen, die er vor­sich­tig, ei­nen nach dem an­de­ren, aus sei­nem Kes­se­li ge­stürzt hat­te. Plötz­lich be­gann Syl­ve­li Frei oh­ne An­lass ei­nen nach dem an­de­ren ka­putt­zu­schla­gen. Fünf Gu­gel­höp­fe lang schau­te er dem Ge­met­zel sprach­los zu, beim sechs­ten er­wach­te der Le­der­na­cken in ihm. Der hob sein grü­nes Schü­fe­li und schlug es Syl­ve­li Frei über die dün­nen blon­den Löck­li. Acht Stiche. 

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