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Nie mehr Prosecco

Viel­leicht hät­te Hof­meis­ter die Ein­la­dung zum Ein­stand von Beck­mann ab­leh­nen sol­len. Oder zu­min­dest das vier­te Glas Pro­sec­co. Aber er tut, als ob er nicht be­mer­ke, dass ihm Beck­mann nach­schenkt und wehrt erst ab, als das Glas schon voll ist.

Er be­schließt, die Pro­mil­le­gren­ze mit ein paar Über­stun­den ab­zu­sen­ken und ruft zu Hau­se an, es wer­de spät.

Als er sein Bü­ro be­tritt, fühlt er sich gut. Es war rich­tig, dass er sich bei Beck­manns Ein­stand ge­zeigt hat. Sein Image hat durch die Ent­las­sung von Möh­rin­ger et­was ge­lit­ten. Der Kün­di­gungs­vor­wand – se­xu­el­le Be­läs­ti­gung ei­ner Mit­ar­bei­te­rin via In­ter­net – war et­was schlecht ge­wählt ge­we­sen. Aber er bot sich an, nach­dem Möh­rin­ger über e‑mail ei­nen Por­no-Link ver­brei­tet hat­te und aus­ge­rech­net Frau Stur­zin­ger aus dem Ver­tei­ler zu ent­fer­nen ver­gaß.