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Hihi, Business Class

„Suter ist wie­der auf­ge­taucht.“

„Der Ex-CFO der At­quen­ta?“

„Nein, der Ko­lum­nist.“

„Ich dach­te, die gibt es nicht mehr seit dem Fall der Mau­er.“

„Ko­lum­nist. Nicht Kom­mu­nist.“

„Ach so. Jetzt er­in­ne­re ich mich. Der schrieb so Sa­chen.“

„Ge­nau. Das tut er jetzt wie­der.“

„Aha.“

Ger­ber und Wal­ser sit­zen im gro­ßen Sit­zungs­zim­mer in der zwölf­ten Eta­ge und war­ten auf Gern­mann, den CEO. Sie sind es ge­wohnt, auf ihn zu war­ten. Sie – und nicht nur sie – ha­ben ihn im Ver­dacht, dass er sie war­ten lässt, auch wenn er ei­gent­lich pünkt­lich sein könn­te. Er wur­de ein­mal von ei­nem un­ge­nann­ten In­for­man­ten da­bei be­ob­ach­tet, wie er pünkt­lich auf die Tür eben­die­ses Sit­zungs­zim­mers zu­steu­er­te, im letz­ten Mo­ment auf sei­ne Uhr schau­te, rechts­um­kehrt mach­te, in der Toi­let­te ver­schwand und dort vol­le acht Mi­nu­ten ver­schol­len blieb, der In­for­mant hat­te die Zeit ge­stoppt.

Es gab Stim­men, die ver­mu­te­ten, dass Gern­mann ein­fach aufs Klo muss­te. Aber an­de­re wi­der­spra­chen mit dem plau­si­blen Ar­gu­ment, dass man die­ses Be­dürf­nis nor­ma­ler­wei­se nicht an der Arm­band­uhr ab­liest.