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Business Class

Das Schöne an der Maskenpflicht

Schnei­der über­treibt es. Be­raumt ein Mee­ting im Ro­sa­lia an! Und ver­hängt na­tür­lich Mas­ken­pflicht, weil es das kleins­te Sit­zungs­zim­mer ist. 

Da­bei wä­re Tus­nel­da frei ge­we­sen. Dort hät­te man zu viert pro­blem­los den Me­ter fünf­zig Ab­stand ein­hal­ten kön­nen.

Nach wel­chem Kri­te­ri­en Schnei­der die Sit­zungs­zim­mer je­weils aus­wählt, wird wohl für im­mer sein Ge­heim­nis blei­ben. Die Na­men stam­men al­le von ihm selbst, man mun­kelt, es hand­le sich bei al­len um Ver­flos­se­ne.

Bö­se Zun­gen be­haup­ten auch, dass die Ent­schei­dung, in wel­chem ein Mee­ting je­weils statt­fin­det, da­von ab­hängt, wel­che die­ser Ver­flos­se­nen in sei­nem letz­ten feuch­ten Traum vor­kam.

Vo­gel, Pe­ters und Wein­gart be­tre­ten nun in kor­rek­tem Ab­stand das Ro­sa­lia und be­grü­ßen Schnei­der, ih­ren CEO, mit dem Ell­bo­gen.
Al­le vier set­zen sich und rü­cken mit spit­zen Fin­gern die Mas­ken zu­recht.

„Gu­ten Tag, mei­ne Her­ren“, sagt Schnei­der.

Die drei ant­wor­ten: „Gu­ten Tag.“

„… Herr Trot­tel“ er­gänzt Vo­gels Mund un­hör­bar un­ter der Mas­ke.