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Buchner und Kraus gendern

Buch­ner und Kraus sit­zen in der Ho­tel­bar des schwar­zen Schwans und trin­ken ih­ren tra­di­tio­nel­len Apé­ro trotz Lock­down. Bei­de ha­ben ei­nen Zim­mer­schlüs­sel mit ei­nem schwe­ren Schwan aus Mes­sing­guss vor sich lie­gen. Ein Ac­ces­soire, das vom Ho­tel den Stamm­gäs­ten zur Tar­nung aus­ge­hän­digt wird, denn wäh­rend der Pan­de­mie wer­den nur Ho­tel­gäs­te be­wir­tet.

Ja­cky, der al­te Bar­kee­per, steht ne­ben dem Tisch und be­klagt sich über die Re­gie­rungs­maß­nah­men, wie im­mer.

Ei­ne Frau be­tritt das Lo­kal und schaut sich su­chend um. Kraus er­greift die Ge­le­gen­heit, ihn los­zu­wer­den: «Ich glau­be, du musst dich um die neue Gäs­tin küm­mern.»

Kaum ist er ge­gan­gen, sagt Buch­ner: «Gäs­tin? Geht das? Ich mei­ne sprach­lich?»