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Ahrens mischt sich unters Volk

Er folgt ei­ner spon­ta­nen Ein­ge­bung und be­tritt das «Per­so­nal-Re­stau­rant», wie die Kan­ti­ne seit dem Um­bau heißt, und nicht das «Di­rek­ti­ons-Re­stau­rant», wie das dem Top-Ma­nage­ment vor­be­hal­te­ne Re­stau­rant schon im­mer ge­hei­ßen hat. Und wie es ihm seit Sep­tem­ber 2020 zu­ste­hen wür­de. Er tut das ab und zu. Und zwar nicht, wie sei­ne Frau Mo­ni­ka ihm ein­mal un­ter­stellt hat, wie ein Erst­kläss­ler, der sei­nem Kin­der­gar­ten ei­nen Be­such ab­stat­tet, um den Klei­nen zu zei­gen, wie weit er es ge­bracht hat. Er tut es, weil er klar­ma­chen will, dass er eben ge­ra­de kei­nen Dün­kel kennt. Null.

Ah­rens be­tritt al­so den Raum und stellt, mit ei­ner ge­wis­sen Be­frie­di­gung fest, dass das Stim­men­ge­mur­mel zwar nicht ver­stummt, aber doch um ein paar De­zi­bel lei­ser wird. Er lässt sich nichts an­mer­ken, bleibt ste­hen und schaut sich su­chend um. Der Pe­gel sinkt um wei­te­re zwei, drei De­zi­bel, bleibt aber im­mer noch in­ner­halb der Re­spekt­gren­ze. Fern der Angst­gren­ze, die dicht am Schwei­gen lä­ge. Das ist ihm wich­tig. Ah­rens will re­spek­tiert sein, auf kei­nen Fall ge­fürch­tet.